Donnerstag, 30. April 2026

♡ Wer malt die schönsten Bilder?

„ Farben sind das Lächeln der Natur, und Blumen sind ihr Lachen.“ 

(Leigh Hunt)

Hallo ihr Lieben,
dieser Post gehört unbedingt noch in den April, findet ihr nicht auch ?!
Jedes Jahr liebe ich es aufs Neue, unserem Apfelbaum bei der Blüte zuzugucken. Alles paar Stunden schaut es komplett anders aus und aus dem satten Farbton wird ein Zartrosa und bereits heute segeln die weißen Blütenblätter auf den Rasen.

Da ist es doch eigentlich keine Frage mehr, wer die schönsten Bilder malt. 
Die Natur im Frühjahr ist einfach nur gigantisch.
Auch die Hornveilchen gaben in diesem Monat einfach alles:
Dieses untere Foto sei ausdrücklich Kirsten gewidmet, die in einem ihrer Posts mal geraten hat, die Veilchen einfach im Topf zu lassen. Und siehe da, sie haben sich selbst ausgesät, den Winter am Balkon überlebt und machen mir täglich Freude! Danke du Liebe ! 
Zum Schluss habe ich noch einen Buchtipp für euch:

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Worpswede 1898: Für die zwanzigjährige Johanna sind Farben nicht nur Farben, auch ihre Empfindungen drücken sich darin aus. Ihr großer Traum ist es, eine erfolgreiche Künstlerin zu werden. Doch Annas Vater möchte sie mit dem Erben eines reichen Hofes verheiraten. Das Bauernmädchen flieht daraufhin in die nahegelegene Künstlerkolonie, in der Hoffnung auf ein selbstbestimmteres Leben. Hier ist sie endlich unter Gleichgesinnten und kann ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Und dann ist da noch der Maler Henri, der ihr Unterricht gibt und ihr Herz in Aufruhr versetzt.
Ein bewegender Roman über eine junge Frau in der Künstlerkolonie von Worpswede, mit berühmten Persönlichkeiten wie Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Paula Becker und Rainer Maria Rilke.

Eine so leichte herrliche Lektüre, die erste die ich dieses Jahr fast ausschließlich draußen gelesen habe. Neu dazugelernt habe ich definitiv, dass manche Farben tatsächlich schmecken können. 
Johanna, die Hauptfigur im Roman wird absolut sympatisch dargestellt und ich hoffe irgendwie, dass es einen weiteren Band gibt. Die in der Geschichte verwobenen so zarte Liebe und dennoch die unbeugbare Stärke dieser emanzipierten Frau haben es mir einfach angetan. Das Umfeld um die Künstlerkolonie von Worpswede finde ich richtig gut recherchiert und macht den Roman zu einer runden Sache. Ich danke dem Heyne-Verlag für diese feinen Lesestunden.

Viel Spaß beim Tanz in den Mai,
wir lesen uns, bis dann

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