Samstag, 16. Mai 2026

♡ Ich sag nur „Erbeer-Panna Cotta“

Hallo ihr Lieben!
Na, konnte ich euch mit dem Titel und dem ersten Bild schon ein bisschen verführen? 
Eine wirklich himmlisch lecker Nachspeise !!!
Noch sind die Erdbeeren hier in der Region nicht reif, aber die Eisheiligen haben es dieses Jahr auch wirklich sehr wörtlich genommen. Ich konnte da einfach nicht widerstehen und ich habe mal wieder ein Rezept getestet und umgewandelt, denn ursprünglich sollte die Nachspeise gestürzt werden, doch das war mir nun wirklich zu heikel, und die Menge der Gelatine habe ich auch reduziert.

;O)
Ihr benötigt nur wenige Zutaten:
500 g Erdbeeren, 1/2 Bio-Zitrone, 1 Vanilleschote, 300 g Sahne, 70 g Zucker und 3,5 Blatt Gelatine und ein bisschen Deko.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen; Erdbeeren waschen und putzen und schon etwas mehr als die Hälfte mit dem Zitronenabrieb pürieren, die anderen beiseite stellen; die Sahne mit dem ausgekratzten Vanillemark und dem Zucker ca. 5 Minuten köcheln lassen und dann darin die Gelatine auflösen; danach wird  ein großer Teil der pürierten Erdbeeren untergerührt; die Masse abkühlen lassen und in Förmchen füllen. Ich habe die restlichen Erdbeeren klein geschnitten und diese erst ins Glas gegeben, den Rest vom Pürierten habe ich als Spiegel darauf gegeben. Alles gut kühlen, und dann schmecken lassen.

:O)

Habt ihr Lust drauf?
Herzliche Grüße zum Wochenende


PS: Bei der satten Farbe Rot, reihe ich mich doch gerne bei Nicole ein.

Freitag, 8. Mai 2026

♡ Papierblüten

Hallo ihr Lieben!
Meine Blumen am heutigen Freitag
 sind aus festerem Pergamentpapier, auch genannt Architektenpapier.
Gesehen habe ich diese wundervolle Idee bei Babs hier auf Instagram.
Ich habe die Anleitung ein bisschen abgewandelt. Die ausgestanzen 8 Kreise habe ich je zur Hälfte gefalten und so gelassen. Aufgeklebt habe ich diese 8 Blütenteile auf einen kleineren Kreis, den ich vorher per Faltung in Achtel aufgeteilt hatte. Ich habe dünne Sisalschnur als Aufhänger hergenommen, und ich finde sie total bezaubernd, wie sie an meinem Lieblingsast baumeln.

Findt ihr den Unterschied?
Als Geschenkanhänger, als kleines Geschenk selbst , ich bin absolut verliebt. Die untere Blüte ist schon verschenkt.
Dieses Papier hats mir absolut angetan, da kriegt ihr noch mehr zu sehen.

So liebe Grüße

Mittwoch, 6. Mai 2026

♡ Rund ums Bergsteigen

Hallo ihr Lieben!
"Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus."
Das war der zauberhafte Blick  am 1. Mai bei unserer ersten Bergwanderung gen Himmel in diesem Jahr. Tausend Höhenmeter später, über Stock, Stein und Schnee durften wir diese herrliche Sicht und eine stärkende Brotzeit am Gipfel genießen.
Ganz ohne Schweiß und Gejammer ging das natürlich nicht, und Abkürzungen wären auf keinen Fall ratsam gewesen. Für den Auerhahn war ich einen Ticken zu langsam, doch auch ein Fuchs kreuzte unsere Wege.

Zum Geburtstag eines Wanderfreundes habe ich ein atmungsaktives Shirt besorgt und mit einem für ihn passenden Plott versehen. Er meinte vor einiger Zeit mal unweit der Drei Zinnen eine Abkürzung zu kennen.
;O)

Unser Bergtag endete mit einem Stück köstlichstem Kuchen auf einer netten Alm, die zum Glück bereits geöffnet hatte. Ich muss direkt auch mal Birnen in den Käsekuchen packen, mhhh!

Eine tolle Wochenmitte!

Montag, 4. Mai 2026

♡ Tulpen-Liebe

Hallo ihr Lieben im Mai!
Ein letzen Mal werden es wohl dieses Jahr Tulpen in meinem allerliebsten Gefäß sein, 
bevor die Pfingstrosen hier bei mir blühen. Noch ist es nicht so weit. Aber diese aparte Sorte musste beim Einkaf einfach noch mit.
Ich bin ziemlich spät zum Flower-Friday, doch an diesem Tag war ich nicht lange daheim.

;O)

Der Post folgt, bis dann, so liebe Grüße 

Donnerstag, 30. April 2026

♡ Wer malt die schönsten Bilder?

„ Farben sind das Lächeln der Natur, und Blumen sind ihr Lachen.“ 

(Leigh Hunt)

Hallo ihr Lieben,
dieser Post gehört unbedingt noch in den April, findet ihr nicht auch ?!
Jedes Jahr liebe ich es aufs Neue, unserem Apfelbaum bei der Blüte zuzugucken. Alles paar Stunden schaut es komplett anders aus und aus dem satten Farbton wird ein Zartrosa und bereits heute segeln die weißen Blütenblätter auf den Rasen.

Da ist es doch eigentlich keine Frage mehr, wer die schönsten Bilder malt. 
Die Natur im Frühjahr ist einfach nur gigantisch.
Auch die Hornveilchen gaben in diesem Monat einfach alles:
Dieses untere Foto sei ausdrücklich Kirsten gewidmet, die in einem ihrer Posts mal geraten hat, die Veilchen einfach im Topf zu lassen. Und siehe da, sie haben sich selbst ausgesät, den Winter am Balkon überlebt und machen mir täglich Freude! Danke du Liebe ! 
Zum Schluss habe ich noch einen Buchtipp für euch:

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Worpswede 1898: Für die zwanzigjährige Johanna sind Farben nicht nur Farben, auch ihre Empfindungen drücken sich darin aus. Ihr großer Traum ist es, eine erfolgreiche Künstlerin zu werden. Doch Annas Vater möchte sie mit dem Erben eines reichen Hofes verheiraten. Das Bauernmädchen flieht daraufhin in die nahegelegene Künstlerkolonie, in der Hoffnung auf ein selbstbestimmteres Leben. Hier ist sie endlich unter Gleichgesinnten und kann ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Und dann ist da noch der Maler Henri, der ihr Unterricht gibt und ihr Herz in Aufruhr versetzt.
Ein bewegender Roman über eine junge Frau in der Künstlerkolonie von Worpswede, mit berühmten Persönlichkeiten wie Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Paula Becker und Rainer Maria Rilke.

Eine so leichte herrliche Lektüre, die erste die ich dieses Jahr fast ausschließlich draußen gelesen habe. Neu dazugelernt habe ich definitiv, dass manche Farben tatsächlich schmecken können. 
Johanna, die Hauptfigur im Roman wird absolut sympatisch dargestellt und ich hoffe irgendwie, dass es einen weiteren Band gibt. Die in der Geschichte verwobenen so zarte Liebe und dennoch die unbeugbare Stärke dieser emanzipierten Frau haben es mir einfach angetan. Das Umfeld um die Künstlerkolonie von Worpswede finde ich richtig gut recherchiert und macht den Roman zu einer runden Sache. Ich danke dem Heyne-Verlag für diese feinen Lesestunden.

Viel Spaß beim Tanz in den Mai,
wir lesen uns, bis dann

Sonntag, 19. April 2026

♡ Prägen mit der Hand

Hallo ihr Lieben,
nach einem herrlichen Frühlingstag gestern, war es heute etwas regnerisch und ich hatte ein bisschen Zeit mal was Neues auszuprobieren.
Ich habe weißes Geschenkpapier für ein Präsent zur Kommunion mit der Hand geprägt und bin so was von begeistert.
Auch Kraftpapier lässt sich super verarbeiten.
Gesehen habe ich die Technik auf Insta und es juckte mich sofort in den Fingern.
Ich habe mir eine Kunststoffsschablone genommen und mich erst mal auf Motivsuche gemacht. Irgendwann hatte ich mir mal so ein Modellierwerkzeug angeschafft, wer keines hat, kann auch eine Häkelnadel nehmen, geht gut - ich hab´s probiert.
Man legt das Papier auf die Schablone und arbeitet dann das Muster heraus.
Ich habe außerdem noch probiert eigene Schablonen zu bauen und habe dafür aus Fotokarton einfach mal zwei Herzen ausgestanzt und habe diese wieder untergelegt und bearbeitet, seht selbst, wie toll sie herauskommen!
Heute also kreative Sonntagsgrüße,
 bis dann, herzlichst

Donnerstag, 16. April 2026

♡ Der kleine See

Hallo ihr Lieben,
wir hatten uns eine kleine Auszeit genommen und sind über tatssächlich 3 andere Länder angereist (Österreich, Liechtenstein und die Schweiz) und sind dann in Italien gestrandet.
Dieser bezaubernde oberitalienische See liegt zwischen dem Gardasee und dem Comer See (klickt drauf, dann kommt ihr zu einem kleinen Bericht). Wir hatten tolles Wetter und haben den warmen Frühling dort erfahren.
Man könnte den See theoretisch in einem Tag mit dem Rad umrunden, wir wollten es nicht übertreiben und sind von Iseo aus 30 km bis nach Riva di Solto geradelt - wunderschön!
Das mit der Schiffahrt war allerdings ein Problem - es kam einfach keine Fähre. Also ab, und in die Pedale getreten!
Es ist hier deutlich ruhiger als an den anderen Seen, wir haben das sehr genossen.
Wir waren außerdem noch in den Torfmooren unterwegs, die Umrundung der Insel im See haben wir uns gespart, weil wir die Ansicht so viel hübscher fanden.

Es gab auch ruhige Stündchen und ich habe ein wundervolles Buch zu Ende gelesen:
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London 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld ...

Es gibt Schriftsteller, da kann ich einfach jedes Buch nur so verschlingen, und Claire Winter ist eine davon! Ihr Stil, historische Ereignisse zu beschreiben ist einzigartig, und fesselt mich immer absolut.Wenn sich dann auch  noch zwei Zeitschienen abwechseln , ist es sowieso meins. Carla, die Hauptprotagonistin wird so sympathisch dargestellt.Es regte sich bei mir sofort das Mitleid, doch alles nicht von Nöten für diese wunderbar starke Figur im Roman. Die Spannung bleibt bis zum Ende hoch. Die tragischen Ereignisse im zweiten Weltkrieg lese ich immer wieder mit Entsetzen und die Auswirkungen bis zum Jetzt kann man nicht einfach wegwischen, wie man auch in dieser Geschichte sehen kann. Dem Verlag ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar.

Ich lasse euch so liebe Grüße da und komme dann auf einen Besuch zu euch!